Schlanke Produktion
EWAB Materialflusstechnik
Industrial application
EWAB und "Schlank"
Schlank
Von „Just-in-Time (JiT)“ zur schlanken Produktion.
Schlanke Produktion, ursprünglich „Just-In-Time Production“ (bedarfsgerechte Produktion) genannt, beruht zum großen Teil auf den Arbeiten und Publikationen von H. Ford, E. Deming, J. Juran und später T. Ohnos Methode, dies bei Toyota bezüglich des sehr einzigartigen Engpasses in Japan, nämlich des Mangels an verfügbarem Platz, umzusetzen.
Das Buch „The machine that changed the world“ (1991) (Die zweite Revolution in der Autoindustrie) führte die Bezeichnung „schlanke Produktion“ als neues Paradigma ein.
Das Faszinierende daran ist, dass in den letzten 50 Jahren nicht wirklich viel passiert ist!
In den 80er Jahren schrieb Eli Goldratt das Buch „The Goal“ (Das Ziel), das sich später zu einer Reihe von Büchern und Schulungsprogrammen entwickelte, die unter der Bezeichnung „Theory of Constraints“ (TOC - Engpasstheorie) bekannt wurden. Das ist zwar alles so ziemlich dasselbe, doch die Engpasstheorie verfolgt ein pragmatischeres Herangehen und beschränkt sich nicht auf die Produktion.
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Mehr Wert mit weniger Mitteln schöpfen. (Muri)
Den Prozess so gestalten, dass er in der Lage ist, die erforderlichen Ergebnisse reibungslos zu erbringen.
Die EWAB Materialflusstechnologie ist dazu ausgelegt, neuen Marktanforderungen an Ihr Fertigungssystem gerecht zu werden. Ob variable Volumen, variabler Produktmix oder künftige neue Anforderungen, spielt keine Rolle, da die Technik schnell verändert und rekonfiguriert werden kann. Die Drag&Drop-Anordnungsmodularität in Verbindung mit Plug&Play-Funktionalität sichert Ihre Investition.
Dafür sorgen, dass der Prozess flexibel ist, um Stress bzw. „Muri“ (Überlastung) zu vermeiden.
Die EWAB Materialflusstechnologie beruht auf dem „Pull-System“ und verfügt über Rerouting-Funktionalitäten (Umleitungsfunktionalitäten) zur Vermeidung von Warteschlagen für Maschinen, die langsam arbeiten oder sogar ausgefallen sind, während andere nichts zu tun haben.
EWAB und die 7 Arten der Verschwendung (Muda und Mura)
1. Eliminiere Transport (eine Bewegung von Produkten innerhalb der Fabrikanordnung, die nicht wirklich erforderlich ist, um die Bearbeitung durchzuführen)
Die EWAB-Materialflusstechnik beruht auf Paletten, wobei jede Palette als Kanban-Karte fungiert. Wenn Leerpaletten nicht zurückkehren, um neue Teile abzuholen, bedeutet dies, dass kein Bedarf besteht, dem Prozess neue Teile zuzuführen.
2. Eliminiere Bestände (sämtliche Teile, unfertige und fertige Erzeugnisse, die nicht bearbeitet werden)
Die EWAB-Materialflusstechnik erübrigt Bestände, da sich die Teile nacheinander zwischen den Arbeitsgängen mit einem Abstand bewegen, welcher der Taktzeit entspricht und der Transportentfernung zwischen den Arbeitsgängen Rechnung trägt.
3. Eliminiere Bewegung (Mitarbeiter oder Ausrüstungen, die mehr als für die Bearbeitung erforderlich laufen bzw. bewegt werden)
Die EWAB-Materialflusstechnik bedeutet effiziente Anordnungen, in denen sich die Bediener mittendrin und in kürzestmöglicher Entfernung zu sämtlichen Arbeitsgängen, die absolviert werden müssen, befinden.
4. Eliminiere Wartezeiten (Warten auf den nächsten Produktionsschritt)
Die EWAB-Materialflusstechnik basiert auf Kanban/Pull und Rerouting, was bedeutet, dass Wartezeiten nur durch langsamere Arbeitsgänge oder vorübergehend ausgefallene Arbeitsgänge verursacht werden. Langsame Arbeitsgänge, auch Engpass (Constraint, Bottleneck) genannt, sind vor Materialknappheit zu schützen. Daher sind ein Teilezeitpuffer vor einem Engpass, um einen schlanken Prozess zu gewährleisten, sowie ein Platzpuffer nach dem Engpass erforderlich.
5. Eliminiere Überproduktion (mehr produzieren, als nachgefragt wird )
Die EWAB-Materialflusstechnik beruht auf Kanban und der Anzahl von Paletten im Verhältnis zum Flussabstand (Taktzeit, siehe auch Produktionssteuerungskonzept Trommel – Puffer – Seil [Drum – Buffer –Rope] der Engpasstheorie TOC), wodurch automatisch die Möglichkeit einer Überproduktion ausgeschaltet wird.
6. Eliminiere unnötige Bearbeitung (infolge schlechten Werkzeug- bzw. Produktdesigns, was zu unnötigen Arbeiten führt)
Die EWAB-Materialflusstechnik kann so angelegt werden, dass Teile gereinigt werden, Ausschuss- bzw. fehlerhafte Teile aus dem Prozess umgeleitet und Arbeitsgänge umgangen werden, die fehlerhafte Teile bzw. Ausschussteile produziert haben.
7. Eliminiere Ausschuss/Fehler/Nacharbeit (der Aufwand für die Prüfung auf Fehler und Behebung von Fehlern)
Fehler treten häufig im Ergebnis manueller Handhabung von Teilen auf. Die EWAB-Materialflusstechnik basiert auf der Verwendung von Paletten, die das Erfordernis einer manuellen Handhabung von Teilen minimieren bzw. ganz erübrigen.
Kaizen
Bei der EWAB-Materialflusstechnik werden die „Fünf Warum“ besonders im ersten Flusssystementwurf angewandt, bei dem es um die Teile und Teilefamilien, die Produktionsziele, den Einsatz und die Art von Maschinen, den Fluss und schließlich die endgültige Anordnung geht.
Kanban
Die EWAB-Materialflusstechnik behandelt jede Palette als Kanban-Karte, welche die erforderlichen Informationen für den kontinuierlichen Einzelstückfluss trägt.
Heijunka - Produktionsanpassung
Die EWAB-Materialflusstechnik ist für den flexiblen kontinuierlichen Einzelstückfluss mit Pull- und Rerouting-Funktionalitäten ausgelegt. Das Volumen bestimmter Teile und der Mix verschiedener Teile, die hergestellt werden, verwenden die Informationen, welche durch den Fluss der Leerpaletten übermittelt werden, sowie die Informationen über das Teil, welche jede Palette trägt.
Poka-yoke
Die EWAB-Materialflusstechnik beinhaltet „Murphy-Design“ in den Palettenaufnahmevorrichtungen bzw. „Durchlaufvorrichtungen“, das dafür sorgt, dass das Teil korrekt positioniert ist oder andernfalls in „Murphy-Gates“ gestoppt wird.
Die EWAB-Materialflusstechnik unterstützt den Einzelstückfluss und schaltet dadurch die Kapazitäts-, Qualitäts-, Haltbarkeits-, Uneinheitlichkeits-, Sicherheits- und Gesundheitsprobleme aus, die mit dem manuellen Bestücken einhergehen.
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