Schlanke Produktion
EWAB Materialflusstechnik
Industrial application
EWAB Pull und Rerouting
Kontinuierlicher Fluss oder „Pull und Rerouting”
Um einen kontinuierlichen Fluss zu erreichen, muss ein Teil, dass sich auf dem Weg zum nächsten Arbeitsgang befindet, die Möglichkeit erhalten, eine alternative Parallelressource zu wählen, falls die vorgesehene Ressource nicht verfügbar ist. In Herstellungsprozessen muss auch jede Ressource die Möglichkeit erhalten, unverzüglich auf jedes Teil im System zuzugreifen, um Leerlauf zu vermeiden. Beim Montageprozess können Zeitabweichungen in Bezug auf Produktunterschiede stärker auftreten als in der gewünschten Taktzeit erlaubt, was bedeutet, dass eine alternative Streckenführung ermöglicht werden muss.
Bei einer selbst ausbalancierenden Interaktion zwischen der „Pull“-Funktionalität und der „Rerouting“-Funktionalität kann die EWAB-Materialflusstechnik unkontrollierte Puffer und Maschinenleerlauf ausschalten und den Durchsatz verbessern. Dies ist die Philosophie, auf der EWAB als Unternehmen aufbaut. Die allerersten, in den 70er Jahren gebauten Systeme verfügten über diese Funktionalität, und die Philosophie wurde seitdem in sämtlichen Industrietypen umgesetzt.
First In – First Out (FIFO)
Natürlich ist es ideal, wenn eine „FIFO“-Situation vorliegt. Aus praktischen Gründen kann dies nur in einer geraden sequentiellen Linie und bei relativ geringer Nachfrage erreicht werden. Dies ist oft bei Montagelinien der Fall. In Situationen, in denen große Volumen benötigt werden (kurze Taktzeit), müssen die sequenziellen Linien verdoppelt werden, was wiederum den allgemeinen FIFO-Grad reduziert. In Herstellungsprozessen, bei denen die Volumennachfrage eine maschinelle Bearbeitung mit zwei oder mehr parallelen Maschinen pro Prozess erfordert, kann die FIFO-Situation niemals 100% betragen. Daher kann in Bezug auf FIFO nur beurteilt werden, bis zu welchem Grad FIFO erreicht werden kann.
Drei Pufferarten
Wenn Puffer Bestandteil des Systems sind, werden sie den FIFO-Grad weiter verringern, abhängig davon, wie der Puffer funktioniert.
Inline-Puffer.
Bei Inline-Puffern befindet sich das Teil noch „im Materialfluss“ und bewegt sich zu seinem Bestimmungsort. Bei herkömmlichen sequentiellen Fördersystemen kann das Teil in einer Warteschleife landen und lange warten
Offline-Puffer.
Bei Offline-Puffern wird das Teil aus dem Materialfluss genommen und unterliegt dann der Steuersoftware des Systems, um wieder in den Materialfluss zurückgeführt zu werden. Offline-Puffer sind sehr schwierig zu steuern und sollten vermieden werden.
Dynamischer Puffer
Die EWAB-Materialflusstechnik kann ein kontinuierliches Flusssystem auf der Grundlage einer dritten Pufferart, die wir „dynamischer Puffer“ nennen, schaffen. Er ist dynamisch, weil die Pull- und Rerouting-Funktionalität die Zeit minimiert, die ein Teil in einer Puffersituation verbringt, und somit den FIFO-Grad erheblich verbessert
Teamwork
Across Borders
EWAB Virtual Project Teams work across time, space, and organizational boundaries. more...
Customer
Controlled Turnkey
EWAB's unique Customer Controlled Turnkey concept minimizes business risc and reduces cost. more...
Life
Performance Guarantee
EWAB modular design, extensive R&M program provides 99,9% maintained uptime more...
